loading...
Filmstill: Schloss Solitude, 2002. 16 mm/ DVD, 10 min., Farbe, Ton
Filmstill: Schloss Solitude, 2002. 16 mm/ DVD, 10 min., Farbe, Ton
Filmstill: Schloss Solitude, 2002. 16 mm/ DVD, 10 min., Farbe, Ton
Filmstill: Schloss Solitude, 2002. 16 mm/ DVD, 10 min., Farbe, Ton
Filmstill: Schloss Solitude, 2002. 16 mm/ DVD, 10 min., Farbe, Ton
Filmstill: Schloss Solitude, 2002. 16 mm/ DVD, 10 min., Farbe, Ton

Ich bin was Besonderes - Dieser Satz wird  in der barocken Umgebung des Schloss Solitude von einer höfischen Dame im Rokokogewand gesungen, auf der Schlosstreppe antwortet ihr ein Polizeichor. Es entsteht ein monotoner und grotesker Wechselgesang, der in der ständigen Wiederholung etwas Neurotisches bekommt. In der Reduktion auf zwei Kamera-Einstellungen, die streng den beiden Achsen der barocken Architektur folgen, wird dieser Eindruck noch verstärkt. Dabei bildet die erste Einstellung einen Prolog, in dem ein Kind in die absurde Szenerie einführt. Am Ende bricht das Banale in die artifizielle Anspannung ein - erlösend und zugleich ironisch.